Dienstag, 7. Dezember 2010

Cloud Computing

Eich echter Trend oder nur ein Trendwort ? Auf jeden Fall hört und liest man viel davon in letzter Zeit - Cloud Computing. Die Vorstellung, die eigenen Daten nicht nur auf der heimischen Festplatte, sondern auch auf einem externen Server liegen zu haben, scheint vielen Computernutzern an­genehm zu sein.
Für Unternehmen ist so etwas sinn­voll. Was private Nutzer mit 100 Gi­gabyte Speicher bei einem Anbieter wie Google Mail, GMX oder web.de machen wollen, muss man genauer prüfen. Vor allem, wenn bereits eine 500-Gigabyte-Platte im heimischen Rechner eingebaut ist. Wird die ei­gene Platte zu klein, dürfte kein ver­nünftiger Mensch auf die Idee kom­men, weitere Daten bei einem exter­nen Datendienstleister auszulagern. Der Dateienwirrwarr wäre immens.
Sinnvoll ist der webbasierte Spei­cher nur, wenn man anderen einen Teil der eigenen Daten zur Verfügung stellen will. Das gilt für Arbeitsgrup­pen von Studenten oder Telearbeiter des Dienstleistungssektors, die von unterschiedlichen Orten auf einen gemeinsamen Datenbestand zugreifen wollen. Da reichen die kostenlosen Angebote aber nicht aus. Der Daten­transfer sollte verschlüsselt sein. Und der Zugang muss über den Browser wie auch ein komfortables FTP-Pro­gramm möglich sein.
Ein attraktives und preisgünstiges Angebot liefert hier das als Webhoster bekannt gewordene Unterneh­men Strato unter der Marke HiDrive. Online-Festplatten für Privatanwen­der sind bei einem Volumen von 100 Gigabyte dort derzeit für 3,95 Euro zu haben. Für eine Komplettsiche­rung reicht das nicht, wohl aber für die Präsentation einer üppigen Foto­sammlung. Aber selbst 500 Gigabyte kosten bei Strato derzeit nur 9,95 Eu­ro im Monat.
Der große Vorteil dieser Ange­bote: Die Strato-Festplatte unter­stützt mehrere Zugriffstechnologien. So können die Daten auf fast jedem Gerät, vorn Laptop bis zum Smart-phone verfügbar gemacht werden. Zum einen kann HiDrive als Rechner­speicher ohne zusätzliche Festplatte eingebunden werden. Dabei kommt das das smb/cifs-Protokoll zum Einsatz, das auf fast allen Computersystemen Netzwerkverbindungen herstellen kann. Dann ist die Festplatte natür­lich über jeden Browser erreichbar. Per WebDav-Protokoll werden auch die meisten Handys zu Zugangsge­räten. Und eine bequeme Datenverwaltung bedeutet der Zugriff üb ein File-Transfer-Programm. Ein Administrator kann mehreren Benutzern Rechte zuweisen, so dass diese nur auf bestimmte Bereiche der Platte zugreifen können. So wird der virtuelle Webspeicher zu einem praktisch Arbeitsplatz.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen