Eich echter Trend oder nur ein Trendwort ? Auf jeden Fall hört und liest man viel davon in letzter Zeit - Cloud Computing. Die Vorstellung, die eigenen Daten nicht nur auf der heimischen Festplatte, sondern auch auf einem externen Server liegen zu haben, scheint vielen Computernutzern angenehm zu sein.
Für Unternehmen ist so etwas sinnvoll. Was private Nutzer mit 100 Gigabyte Speicher bei einem Anbieter wie Google Mail, GMX oder web.de machen wollen, muss man genauer prüfen. Vor allem, wenn bereits eine 500-Gigabyte-Platte im heimischen Rechner eingebaut ist. Wird die eigene Platte zu klein, dürfte kein vernünftiger Mensch auf die Idee kommen, weitere Daten bei einem externen Datendienstleister auszulagern. Der Dateienwirrwarr wäre immens.
Sinnvoll ist der webbasierte Speicher nur, wenn man anderen einen Teil der eigenen Daten zur Verfügung stellen will. Das gilt für Arbeitsgruppen von Studenten oder Telearbeiter des Dienstleistungssektors, die von unterschiedlichen Orten auf einen gemeinsamen Datenbestand zugreifen wollen. Da reichen die kostenlosen Angebote aber nicht aus. Der Datentransfer sollte verschlüsselt sein. Und der Zugang muss über den Browser wie auch ein komfortables FTP-Programm möglich sein.
Ein attraktives und preisgünstiges Angebot liefert hier das als Webhoster bekannt gewordene Unternehmen Strato unter der Marke HiDrive. Online-Festplatten für Privatanwender sind bei einem Volumen von 100 Gigabyte dort derzeit für 3,95 Euro zu haben. Für eine Komplettsicherung reicht das nicht, wohl aber für die Präsentation einer üppigen Fotosammlung. Aber selbst 500 Gigabyte kosten bei Strato derzeit nur 9,95 Euro im Monat.
Der große Vorteil dieser Angebote: Die Strato-Festplatte unterstützt mehrere Zugriffstechnologien. So können die Daten auf fast jedem Gerät, vorn Laptop bis zum Smart-phone verfügbar gemacht werden. Zum einen kann HiDrive als Rechnerspeicher ohne zusätzliche Festplatte eingebunden werden. Dabei kommt das das smb/cifs-Protokoll zum Einsatz, das auf fast allen Computersystemen Netzwerkverbindungen herstellen kann. Dann ist die Festplatte natürlich über jeden Browser erreichbar. Per WebDav-Protokoll werden auch die meisten Handys zu Zugangsgeräten. Und eine bequeme Datenverwaltung bedeutet der Zugriff üb ein File-Transfer-Programm. Ein Administrator kann mehreren Benutzern Rechte zuweisen, so dass diese nur auf bestimmte Bereiche der Platte zugreifen können. So wird der virtuelle Webspeicher zu einem praktisch Arbeitsplatz.
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen