Das Frühjahr 2010 war Tablet-Zeit. Überall blühten sie in den gedruckten Blättern, auf virtuell gewebten Seiten. Sie sehen prächtig aus: allesamt sehr platt, also: flach und irgendwie gleich mittelgroß, so dass man nicht weiß, wohin damit, und glänzen tun sie auch, was Fettfinger verböte, könnten wir sie nur schon anfassen, die neuen Superhandykleinrechnerwebvi-deoaudiohörgucker. Kratzte man die Namen vom Gehäuse ab (wenn man kratzen könnte), würde man sehen, wie sehr hier schon von allen Anbietern die unverbesserliche Idealform gefunden wurde. Nur bei den Innereien gibt es dramatische Unterschiede. Aber wer achtet schon darauf, wenn an der Oberfläche alles so schön glänzt?
Alle schauen auf Apple. Und alle anderen stehen im Schatten. So wie das arme Joojoo, ein schönes, flaches, glänzendes Tablet made in USA. Gute Technik, cooler Preis. Wie viele Vorbestellungen? 90 (neunzig!). Und Apple wirft containerweise seine iPads vor die hechelnde Menge. Oder das Dualbook von Entourage. Kann viel viel mehr als ein iPad. Ist aber auch kein Renner. Obwohl wir es in dieser Zeitung schon zweimal dringend empfohlen haben. Jetzt geht es nämlich erst richtig los: Hewlett-Packard, Acer und Microsoft, natürlich auch: Google basteln an Tablets. Aus Taiwan wird vermeldet, das ein knappes Dutzend Geräte im Anmarsch auf Europa ist. Wie wollen Sie da noch durchblicken? Gar nicht? Entweder nichts kaufen oder Apple kaufen? So ähnlich läuft es derzeit wohl wirklich. Die Branche hat den potenziellen Käufer mit so viel Produktversprechen überschüttet, dass Käuferwünsche entweder erstickt oder ganz schnell auf Nummer Sicher befriedigt werden.
Ratgeber Online Shopping
Mittwoch, 8. Dezember 2010
Dienstag, 7. Dezember 2010
Cloud Computing
Eich echter Trend oder nur ein Trendwort ? Auf jeden Fall hört und liest man viel davon in letzter Zeit - Cloud Computing. Die Vorstellung, die eigenen Daten nicht nur auf der heimischen Festplatte, sondern auch auf einem externen Server liegen zu haben, scheint vielen Computernutzern angenehm zu sein.
Für Unternehmen ist so etwas sinnvoll. Was private Nutzer mit 100 Gigabyte Speicher bei einem Anbieter wie Google Mail, GMX oder web.de machen wollen, muss man genauer prüfen. Vor allem, wenn bereits eine 500-Gigabyte-Platte im heimischen Rechner eingebaut ist. Wird die eigene Platte zu klein, dürfte kein vernünftiger Mensch auf die Idee kommen, weitere Daten bei einem externen Datendienstleister auszulagern. Der Dateienwirrwarr wäre immens.
Sinnvoll ist der webbasierte Speicher nur, wenn man anderen einen Teil der eigenen Daten zur Verfügung stellen will. Das gilt für Arbeitsgruppen von Studenten oder Telearbeiter des Dienstleistungssektors, die von unterschiedlichen Orten auf einen gemeinsamen Datenbestand zugreifen wollen. Da reichen die kostenlosen Angebote aber nicht aus. Der Datentransfer sollte verschlüsselt sein. Und der Zugang muss über den Browser wie auch ein komfortables FTP-Programm möglich sein.
Ein attraktives und preisgünstiges Angebot liefert hier das als Webhoster bekannt gewordene Unternehmen Strato unter der Marke HiDrive. Online-Festplatten für Privatanwender sind bei einem Volumen von 100 Gigabyte dort derzeit für 3,95 Euro zu haben. Für eine Komplettsicherung reicht das nicht, wohl aber für die Präsentation einer üppigen Fotosammlung. Aber selbst 500 Gigabyte kosten bei Strato derzeit nur 9,95 Euro im Monat.
Der große Vorteil dieser Angebote: Die Strato-Festplatte unterstützt mehrere Zugriffstechnologien. So können die Daten auf fast jedem Gerät, vorn Laptop bis zum Smart-phone verfügbar gemacht werden. Zum einen kann HiDrive als Rechnerspeicher ohne zusätzliche Festplatte eingebunden werden. Dabei kommt das das smb/cifs-Protokoll zum Einsatz, das auf fast allen Computersystemen Netzwerkverbindungen herstellen kann. Dann ist die Festplatte natürlich über jeden Browser erreichbar. Per WebDav-Protokoll werden auch die meisten Handys zu Zugangsgeräten. Und eine bequeme Datenverwaltung bedeutet der Zugriff üb ein File-Transfer-Programm. Ein Administrator kann mehreren Benutzern Rechte zuweisen, so dass diese nur auf bestimmte Bereiche der Platte zugreifen können. So wird der virtuelle Webspeicher zu einem praktisch Arbeitsplatz.
Für Unternehmen ist so etwas sinnvoll. Was private Nutzer mit 100 Gigabyte Speicher bei einem Anbieter wie Google Mail, GMX oder web.de machen wollen, muss man genauer prüfen. Vor allem, wenn bereits eine 500-Gigabyte-Platte im heimischen Rechner eingebaut ist. Wird die eigene Platte zu klein, dürfte kein vernünftiger Mensch auf die Idee kommen, weitere Daten bei einem externen Datendienstleister auszulagern. Der Dateienwirrwarr wäre immens.
Sinnvoll ist der webbasierte Speicher nur, wenn man anderen einen Teil der eigenen Daten zur Verfügung stellen will. Das gilt für Arbeitsgruppen von Studenten oder Telearbeiter des Dienstleistungssektors, die von unterschiedlichen Orten auf einen gemeinsamen Datenbestand zugreifen wollen. Da reichen die kostenlosen Angebote aber nicht aus. Der Datentransfer sollte verschlüsselt sein. Und der Zugang muss über den Browser wie auch ein komfortables FTP-Programm möglich sein.
Ein attraktives und preisgünstiges Angebot liefert hier das als Webhoster bekannt gewordene Unternehmen Strato unter der Marke HiDrive. Online-Festplatten für Privatanwender sind bei einem Volumen von 100 Gigabyte dort derzeit für 3,95 Euro zu haben. Für eine Komplettsicherung reicht das nicht, wohl aber für die Präsentation einer üppigen Fotosammlung. Aber selbst 500 Gigabyte kosten bei Strato derzeit nur 9,95 Euro im Monat.
Der große Vorteil dieser Angebote: Die Strato-Festplatte unterstützt mehrere Zugriffstechnologien. So können die Daten auf fast jedem Gerät, vorn Laptop bis zum Smart-phone verfügbar gemacht werden. Zum einen kann HiDrive als Rechnerspeicher ohne zusätzliche Festplatte eingebunden werden. Dabei kommt das das smb/cifs-Protokoll zum Einsatz, das auf fast allen Computersystemen Netzwerkverbindungen herstellen kann. Dann ist die Festplatte natürlich über jeden Browser erreichbar. Per WebDav-Protokoll werden auch die meisten Handys zu Zugangsgeräten. Und eine bequeme Datenverwaltung bedeutet der Zugriff üb ein File-Transfer-Programm. Ein Administrator kann mehreren Benutzern Rechte zuweisen, so dass diese nur auf bestimmte Bereiche der Platte zugreifen können. So wird der virtuelle Webspeicher zu einem praktisch Arbeitsplatz.
Freitag, 15. Oktober 2010
Techniktrend Tablettrechner
In die Welt der Tablet PC's ist seit dem Launch des iPad etwas Bewegung
gekommen. Der Wirbel um Apples iPad hat sich ein bisschen gelegt. Die
Diskussionen gehen weiter. Ist ein iPad wirklich gut, wichtig oder günstig
? Die Vermarktung startete der Verkauf am 3. April. Ende April war es auch in Deutschland so weit.
Die Fangemeinde hatte den Schlafsack vorm Medienmarkt ausgerollt.
Konkurrenzprodukte gibt es zuhauf. Sie werden nur nicht so vehement vermarktet und haben daher kaum Chancen, sich gegen die Apple-Strategie durchzusetzen. Microsoft gelingt es immerhin, die Gerüchteküche aufzuwärmen. Schon länger kursieren Bilder von einem Tablet namens Courier, im Internet. Ungenannten, aber gut informierten Quellen gemäß soll das Courier zwei 7-Zoll-Touchscreens erhalten, die wie ein Buch aufgeklappt werden können. Über Preise oder ein
Vermarktungsdatum hat aber auch die Trendwebsite „Engadget" nichts Konkretes zu berichten. Microsoft könnte sich beim Tablet-Fight mit Rivale Apple mal wieder zu viel Zeit gelassen haben.
gekommen. Der Wirbel um Apples iPad hat sich ein bisschen gelegt. Die
Diskussionen gehen weiter. Ist ein iPad wirklich gut, wichtig oder günstig
? Die Vermarktung startete der Verkauf am 3. April. Ende April war es auch in Deutschland so weit.
Die Fangemeinde hatte den Schlafsack vorm Medienmarkt ausgerollt.
Konkurrenzprodukte gibt es zuhauf. Sie werden nur nicht so vehement vermarktet und haben daher kaum Chancen, sich gegen die Apple-Strategie durchzusetzen. Microsoft gelingt es immerhin, die Gerüchteküche aufzuwärmen. Schon länger kursieren Bilder von einem Tablet namens Courier, im Internet. Ungenannten, aber gut informierten Quellen gemäß soll das Courier zwei 7-Zoll-Touchscreens erhalten, die wie ein Buch aufgeklappt werden können. Über Preise oder ein
Vermarktungsdatum hat aber auch die Trendwebsite „Engadget" nichts Konkretes zu berichten. Microsoft könnte sich beim Tablet-Fight mit Rivale Apple mal wieder zu viel Zeit gelassen haben.
Microsot Office 2010
Der Platzhirsch und die Rivalen: Für Microsoft ist das Office-Paket immer noch eine Geldmaschine. Bei privaten Anwendern stehen aber auch OpenOffice und SoftMaker Office in hohem Ansehen. Die Preispolitik ist akzeptabel: Auf neuen Windows-Rechnern wird aber auch eine abgespeckte kostenlose Version des Microsoft-Büropaketes installiert sein. Dazu gehören nur Word und die Tabellenkalkulation Excel, PowerPoint und OneNote, der Notizenorganisator, fehlen. Wer sich darauf beschränken will, darf sich auf Dauerwerbung einsteilen: Alle 45 Sekunden soll es wechselnde Einblendungen geben. Immerhin verzichtet Microsoft - anders als Google bei seinen Webdienst Google Docs - darauf, die Inhalte zu scannen, um gleich die passende Werbung zum Text zu liefern.
Diese aufsässige Office-Version ersetzt das schlanke, aber durchaus funktionsfähige Microsoft Works, das bisher auf vielen Rechnern vorinstalliert war. Office als Dauerwerbesendung hält wohl niemand länger aus. Damit kalkuliert Microsoft: Natürlich ist Office komplett auf dem Rechner installiert. Es muss nur online freigeschaltet werden. Wer einen Lizenzcode kauft, wird schlagartig die Werbung los und kann mit allen Programmen hantieren. Ob die Rechnung immer aufgeht, darf bezweifelt werden. Normalanwender kommen hervorragend mit älteren Office-Versionen klar. Vielen war bereits die Umstellung auf eine komplett neue Menuführung von Office 2003 auf 2007 suspekt. Warum dann auf 2010 aufrüsten?
Im Umfeld des Microsoft-Paketes hat sich zusätzlich ernst zu nehmende Konkurrenz etabliert. Der deutsche Hersteller SoftMaker hat die 2010-Version seines Büropaketes bereits auf dem Markt. Hier gibt es Textprogramm, Tabellenkalkulation Präsentationssoftware und ein Programm für Makros für knapp 70 Euro. Bei SoftMaker hat man natürlich darauf geachtet, dass ein reibungsloser Datenaustausch mit entsprechenden Microsoft-Programmen fehlerfrei möglich ist. Tests bescheinigen SoftMaker eine nahezu perfekte Kompatibilität. Sie soll noch etwas besser sein, als beim Open-Source-Konkur-renten OpenOffice. Pluspunkt: Auch das OpenOffice-Format
OpenDocument kann von SoftMaker anstandslos gelesen werden.
Der Ressourcenhunger des Soft-Maker-Paketes ist gering. Auch eher behäbige Netbooks erlauben nach Installation ein zügiges Bearbeiten von Dokumenten. Es steht auch eine portable Version zur Installation auf einem USB-Stick zur Verfügung. Unentschiedenen bietet SoftMaker den kostenlosen Download einer Testversion, die voll funktionsfähig ist und 30 Tage genützt werden kann. Mehr Programme bietet OpenOffice. Und weil dies eines der erfolgreichsten Open-Source-Projekte weltweit ist, müssen Nutzer auch nichts dafür bezahlen.
Bei Open Office ist Writer für das Schreiben zuständig, die Tabellenkalkulation heißt Calc, hinter Impress steckt ein Präsentationsprogramm, dessen Optionen sich nicht hinter denen von PowerPoint verstecken müssen. Draw bietet die Funktionen eines soliden Graphikprogramms, das Datenban Programm heißt Base und Mathema tiker werden sich über einen Formel Editor namens Math freuen. Umsteiger werden sich über sehr vertraute Menüstrukturen freuen. Die Kompatibilität zu Microsoft ist gut bis befriedigend. Es ist einstellbar, ob alle Anwendungen unter die Microsoft-Datenformaten oder den von OpenOffice gespeichert werden sollen. Das Paket ist für die Betriebssysteme Windows, Mac OS X, Lim Solaris und sogar für diverse Uni Varianten verfügbar. OpenOffice ist nicht nur portabel es gibt auch eine U3-Version, die a gespeicherte Daten verschlüsselt und per Passwort schützt.
StarOffice ist der kommerzielle Ableger von OpenOffice. Verfügbar momentan die Version 9. Das Paket wird als „vollständige Alternative zu Microsoft Office" gelobt. Zu den Open Office Modulen kommen unter anderem noch Korrekturhilfen, ClipArts und Fonts hinzu. Für Privatanwender ist diese Komfortversion f 19,99 Euro auf der Website von Sun (de.sun.com), die das Projekt betreuen, herunter zu laden.
Diese aufsässige Office-Version ersetzt das schlanke, aber durchaus funktionsfähige Microsoft Works, das bisher auf vielen Rechnern vorinstalliert war. Office als Dauerwerbesendung hält wohl niemand länger aus. Damit kalkuliert Microsoft: Natürlich ist Office komplett auf dem Rechner installiert. Es muss nur online freigeschaltet werden. Wer einen Lizenzcode kauft, wird schlagartig die Werbung los und kann mit allen Programmen hantieren. Ob die Rechnung immer aufgeht, darf bezweifelt werden. Normalanwender kommen hervorragend mit älteren Office-Versionen klar. Vielen war bereits die Umstellung auf eine komplett neue Menuführung von Office 2003 auf 2007 suspekt. Warum dann auf 2010 aufrüsten?
Im Umfeld des Microsoft-Paketes hat sich zusätzlich ernst zu nehmende Konkurrenz etabliert. Der deutsche Hersteller SoftMaker hat die 2010-Version seines Büropaketes bereits auf dem Markt. Hier gibt es Textprogramm, Tabellenkalkulation Präsentationssoftware und ein Programm für Makros für knapp 70 Euro. Bei SoftMaker hat man natürlich darauf geachtet, dass ein reibungsloser Datenaustausch mit entsprechenden Microsoft-Programmen fehlerfrei möglich ist. Tests bescheinigen SoftMaker eine nahezu perfekte Kompatibilität. Sie soll noch etwas besser sein, als beim Open-Source-Konkur-renten OpenOffice. Pluspunkt: Auch das OpenOffice-Format
OpenDocument kann von SoftMaker anstandslos gelesen werden.
Der Ressourcenhunger des Soft-Maker-Paketes ist gering. Auch eher behäbige Netbooks erlauben nach Installation ein zügiges Bearbeiten von Dokumenten. Es steht auch eine portable Version zur Installation auf einem USB-Stick zur Verfügung. Unentschiedenen bietet SoftMaker den kostenlosen Download einer Testversion, die voll funktionsfähig ist und 30 Tage genützt werden kann. Mehr Programme bietet OpenOffice. Und weil dies eines der erfolgreichsten Open-Source-Projekte weltweit ist, müssen Nutzer auch nichts dafür bezahlen.
Bei Open Office ist Writer für das Schreiben zuständig, die Tabellenkalkulation heißt Calc, hinter Impress steckt ein Präsentationsprogramm, dessen Optionen sich nicht hinter denen von PowerPoint verstecken müssen. Draw bietet die Funktionen eines soliden Graphikprogramms, das Datenban Programm heißt Base und Mathema tiker werden sich über einen Formel Editor namens Math freuen. Umsteiger werden sich über sehr vertraute Menüstrukturen freuen. Die Kompatibilität zu Microsoft ist gut bis befriedigend. Es ist einstellbar, ob alle Anwendungen unter die Microsoft-Datenformaten oder den von OpenOffice gespeichert werden sollen. Das Paket ist für die Betriebssysteme Windows, Mac OS X, Lim Solaris und sogar für diverse Uni Varianten verfügbar. OpenOffice ist nicht nur portabel es gibt auch eine U3-Version, die a gespeicherte Daten verschlüsselt und per Passwort schützt.
StarOffice ist der kommerzielle Ableger von OpenOffice. Verfügbar momentan die Version 9. Das Paket wird als „vollständige Alternative zu Microsoft Office" gelobt. Zu den Open Office Modulen kommen unter anderem noch Korrekturhilfen, ClipArts und Fonts hinzu. Für Privatanwender ist diese Komfortversion f 19,99 Euro auf der Website von Sun (de.sun.com), die das Projekt betreuen, herunter zu laden.
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